Puchenstuben ist eine Gemeinde mit 334 Einwohnern im
Bezirk Scheibbs in
Niederösterreich.
Geografie
Puchenstuben liegt im
Mostviertel in der niederösterreichischen
Eisenwurzen. Die Fläche der Gemeinde umfasst 41,26 Quadratkilometer. 84,2 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind Am Sulzbichl, Bergrotte, Brandeben, Brandgegend, Buchberg, Gösing an der Mariazellerbahn, Laubenbach, Puchenstuben, Schaflahn, Sulzbichl und Waldgegend.
Geschichte
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz
Noricum. Der zur Gemeinde Puchenstuben gehörige Ort Gösing wurde erstmals im Jahre 1261 erwähnt. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle
Geschichte Österreichs. So war Christian Haller, Wirt in Puchenstuben, einer der Anführer im Bauernaufstand gegen die adligen Herrschaften am Ende des 16. Jahrhunderts. Schon im 17. Jahrhundert war im Gemeindegebiet eine intensive Bergbautätigkeit zu verzeichnen. Die Geschichte des Ortes ist inzwischen in der ca. 450 seitigen Chronik in Text und Bildern nachlesbar, welche auf dem Gemeindeamt erwerbbar ist.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 303 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 366 Einwohner, 1981 418 und im Jahr 1971 505 Einwohner.
Politik
Bürgermeister der Gemeinde ist Christian Kogler, Amtsleiter Reinhold Daurer.Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2005 bei insgesamt 13 Sitzen folgende Mandatsverteilung:ÖVP 4, SPÖ/LUP 9, andere keine Sitze.
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 24, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 34. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 122. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 41,25 Prozent. Vereine in Puchenstuben: FF Puchenstuben, Bergrettung, Wintersportverein, Freiszeitsportverein, Emsis Motorsport, Theatergruppe.
Sonstiges
Im Gemeindegebiet von Puchenstuben befindet sich der
Trefflingfall. Puchenstuben ist auch Station an der
Mariazellerbahn.